AI VIDEO
Alte Bänder von mir, die es nie gab.
Fliegender Teppich auf dem Freeway, Wheelie durch Paris, Wakeboard durch die überflutete Straße. Acht Szenen, ein Gesicht, ein Camcorder von 2001. Ein Character Sheet aus ChatGPT hält die Person zusammen, acht Startbilder mitten in der Bewegung halten die Physik zusammen, Seedance 2.5 auf Artlist macht daraus Bewegtbild.
- ChatGPT
- Artlist
- 90 Min
- Fortgeschritten
ERGEBNIS
Das ist dabei rausgekommen.
- 1Character Sheet für alle Szenen
- 8Szenen, je ein eigenes Startbild
- 6sgeneriert, 1–2 s davon im Schnitt
- 4:31112 × 834, direkt aus dem Modell
-
Teppich auf dem Freeway0:00 – 0:01
-
Wheelie durch Paris0:01 – 0:03
-
Gelber Drift im Gegenlicht0:03 – 0:04
-
Wakeboard durch die Flut0:04 – 0:06
-
Pferd gegen Ferrari0:06 – 0:07
-
Rolle mit Stuhl0:07 – 0:09
-
Zweiter Wagen, andere Nacht0:09 – 0:10
-
Seifenkiste trifft Gemüsestand0:10 – 0:12
DAS BRAUCHST DU
Womit das gebaut ist.
ChatGPT
Artlist
-
Das Character SheetPortrait und Ganzkörper, ein Outfit
-
Startbild: Vorderrad ist schon obenNicht davor, mittendrin
-
Startbild: der Wagen steht schon querRauch, Einschlagwinkel, Richtung
-
Startbild: beide warten auf GrünDie Idee ist sofort lesbar
-
Startbild: das Ziel steht schon im BildFahrtrichtung ohne Zweifel
ANLEITUNG
So baust du es nach.
-
Ein Character Sheet bauen und nie wieder anfassen
Zuerst entsteht in ChatGPT ein einziges Referenzblatt: links ein Brustbild frontal, rechts eine Ganzkörperaufnahme, weißer Hintergrund, weiches gleichmäßiges Licht, keine Requisiten. Entscheidend ist das Outfit, denn es taucht in jeder Szene wieder auf und ist neben dem Gesicht das Zweite, woran man dich erkennt. Der Prompt dazu steht unten; die zwei wichtigsten Zeilen darin sind do not beautify und do not change age, weil das Bildmodell dich sonst schlanker, jünger und glatter macht und die Serie schon nach der zweiten Szene auseinanderfällt. Dieses eine Bild ist ab jetzt die einzige Personenreferenz für alles Weitere.
-
Szenen nach der Formel normal plus unmöglich
Die Formel für jede Szene ist immer dieselbe: völlig normale Umgebung plus völlig unnormale Handlung. Normaler Freeway plus fliegender Teppich. Normale Kreuzung plus Pferd neben einem Ferrari. Normale Einkaufsstraße plus Seifenkiste im Gemüsestand. Je schneller ein Zuschauer die Idee versteht, desto besser funktioniert die Szene im Reel — du hast anderthalb Sekunden, in denen sie sitzen muss. Für ein Reel brauchst du sechs bis zehn davon, alle mit derselben Person und demselben Camcorder-Look, aber inhaltlich so weit auseinander wie möglich.
-
Das Startbild mitten in die Bewegung legen
Das ist der Schritt, der über alles entscheidet. Das Startbild darf nicht Sekunden vor der Aktion liegen, sondern direkt davor oder schon mittendrin. Nicht: Person sitzt auf einem Motorrad. Sondern: das Vorderrad hebt bereits ab. Nicht: Auto steht auf dem Platz. Sondern: der Wagen steht schon quer und raucht. Jedes der Startbilder unten zeigt genau diesen Moment, und genau deshalb muss das Videomodell die Aktion nicht mehr erfinden, sondern nur noch zu Ende führen. Alles, was du hier vorwegnimmst, kann später nicht mehr schiefgehen.
-
Den Bild-Masterprompt füllen
Für jede Szene nimmst du denselben Bild-Prompt und tauschst nur die Platzhalter: Szene, Körperhaltung, Startmoment, Bewegungsrichtung, Kameraposition. Der Rest bleibt Wort für Wort stehen. Zwei Blöcke darin sind keine Deko: der Richtungsblock, der verhindert, dass der Aufbau eine Wende erzwingt, und der Camcorder-Block, der aus einem Werbebild eine Amateuraufnahme macht — 4:3, weiches Consumer-Objektiv, Rauschen, Tape-Artefakte, schiefer Bildausschnitt, kleiner Datumsstempel unten. Alle acht Bilder hier sind so entstanden, mit 1448 × 1086 Pixeln in 4:3.
-
In Artlist animieren und die Kamera schlechter machen
Im AI-Bereich von Artlist das Modell auf Seedance 2.5 stellen, das Startbild als erstes Frame laden und den Animations-Masterprompt einsetzen. Der beschreibt bewusst nicht noch einmal die Optik — die steckt schon im Bild — sondern nur Bewegung, Physik, Richtung und Kameraverhalten. Der entscheidende Absatz ist der über den Kameramann: er reagiert zu spät, reißt die Kamera herum, schießt über das Motiv hinaus, korrigiert, der Autofokus pumpt kurz. Schreibst du stattdessen camera smoothly follows the subject, bekommst du einen AI-Werbespot. Die Fehler sind das, was den Clip echt macht.
-
Sechs Sekunden generieren, anderthalb behalten
Jeder Clip hier ist sechs Sekunden lang und liefert 1112 × 834 Pixel bei 24 Bildern pro Sekunde, samt Tonspur aus dem Modell. Im Reel steht davon zwischen 1,25 und 1,75 Sekunden. Der Rest ist Anlauf: leere Straße, bevor das Motorrad ins Bild kommt, ruhiges Rollen, bevor der Wagen ausbricht. Du generierst also nicht zu viel, sondern genau richtig — du suchst dir hinterher nur den stärksten Ausschnitt heraus. Das ist auch der Grund, warum sich eine Szene fast nie über eine zweite Generation retten lässt: meistens war der gute Teil schon drin, nur an einer anderen Stelle.
-
Schneiden ohne einen einzigen Effekt
Für Instagram läuft das Reel in 1080 × 1920 bei 30 Bildern pro Sekunde — oben auf dieser Seite siehst du denselben Schnitt in seinem rohen 4:3, damit die Szenen nicht in zwei schwarzen Balken verschwinden. Die 4:3-Clips bleiben 4:3 und stehen mittig auf schwarzem Grund — dieser schwarze Rahmen ist der halbe Look, weil er aussieht wie ein altes Band, das jemand hochkant hochgeladen hat. Dann: Clip, Cut, Clip, Cut. Keine Zooms, keine Spins, kein Glow. Die Absurdität der Szenen ist der Effekt, jede Transition würde sie nur kleiner machen. Den Ton lässt du roh, so wie er aus dem Modell kommt, und blendest nur 50 Millisekunden an den Schnittkanten, damit es nicht knackt.
CREATOR KIT
Alles, was du brauchst.
Create a photorealistic character reference sheet of the exact same person from the provided reference image. Plain seamless white background. Two panels side by side: LEFT: chest-up portrait, facing directly toward the camera, neutral natural expression. RIGHT: full-body standing pose, head to toe visible, arms relaxed naturally at the sides. IDENTITY PRESERVATION: Preserve the exact face from the reference image. Keep exactly the same: facial structure, jawline, nose, eyes, eyebrows, lips, hairline, hair color, hair texture, skin tone, facial hair, natural asymmetry, age, body proportions. Do not beautify. Do not change age. Do not change facial anatomy. Do not make the subject more muscular. Do not slim the body. Do not smooth the skin. WARDROBE: [DESCRIBE YOUR FIXED OUTFIT HERE] Soft even studio lighting. Natural skin texture. Natural fabric texture. Sharp neutral reference photography. No props. No text. No labels. No dramatic lighting.
Use the provided character reference sheet as the ONLY identity, body and wardrobe reference for the person in this scene. IDENTITY LOCK: The person must remain unmistakably the exact same person from the reference image. Preserve the exact: face, facial structure, jawline, nose, eyes, eyebrows, lips, hairline, hair, facial hair, skin tone, age, natural body proportions. Do not beautify. Do not change age. Do not change facial anatomy. Do not make the person more muscular. Do not make the person more model-like. Do not change hairstyle. Keep the exact same outfit from the reference image. SCENE: Create a photorealistic still frame of: [DESCRIBE YOUR CRAZY SCENE] The person is currently: [DESCRIBE THE EXACT BODY POSITION] The action is about to happen / has just started: [DESCRIBE THE EXACT STARTING MOMENT] IMPORTANT DIRECTION AND GEOMETRY: The person / vehicle / object is moving: [FORWARD / LEFT TO RIGHT / RIGHT TO LEFT / AWAY FROM CAMERA] The destination is: [DESCRIBE WHERE THE ACTION IS GOING] The scene must already clearly establish the intended direction of movement. All roads, vehicles, objects and environmental elements must support this direction. Do not create a composition that would require the subject to turn around or reverse during the animation. CAMERA: The scene is filmed by a random friend or bystander using an old consumer camcorder. Camera position: [DESCRIBE POSITION: SIDEWALK / CAR / CROWD / ETC.] The framing is slightly imperfect. The subject is not perfectly centered. The composition should feel spontaneous rather than professionally staged. PHYSICAL REALISM: Correct human anatomy. Correct body posture. Correct hand placement. Correct interaction with all objects. If a vehicle is present: correct vehicle geometry, correct wheel placement, correct direction, correct perspective, correct steering, correct contact with the ground. No warped geometry. No duplicated objects. No extra limbs. No floating objects. No impossible body positions. CAMCORDER STYLE: Authentic late-1990s / early-2000s consumer MiniDV camcorder footage. 4:3 aspect ratio. Raw amateur recording. Consumer-camera softness. Subtle analog grain. Tape noise. Natural motion blur. Minor autofocus softness. Minor automatic exposure imperfections. Slightly imperfect white balance. Small digital timestamp near the lower corner. Slightly crooked handheld framing. No modern cinematic grading. No polished commercial photography. No glossy CGI aesthetic. No perfect professional composition. The final image should look like somebody accidentally captured an unbelievable real moment on an old camcorder.
IMAGE-TO-VIDEO. Use the provided image as the EXACT first frame and visual reference. IDENTITY LOCK: The person must remain unmistakably the exact same person throughout the entire clip. Preserve the exact: face, facial anatomy, hair, facial hair, skin tone, age, body proportions, clothing. No face morphing. No identity drift. No wardrobe changes. No body transformation. OBJECT LOCK: Keep all important objects from the starting image exactly consistent throughout the shot. Preserve: shape, size, materials, color, proportions, orientation. Do not replace, deform, stretch or morph important objects or vehicles. ONE SINGLE CONTINUOUS RAW CAMCORDER TAKE. No cuts. No transitions. No slow motion. ACTION STARTS IMMEDIATELY. ACTION: [DESCRIBE WHAT THE SUBJECT DOES] The subject continues moving: [FORWARD / AWAY FROM CAMERA / LEFT TO RIGHT / ETC.] The motion follows one clear continuous trajectory. [DESCRIBE THE MAIN CRAZY MOMENT] After the action: [DESCRIBE HOW THE MOVEMENT CONTINUES] CAMERA BEHAVIOR: The cameraman reacts slightly too late. The camera is handheld and imperfect. As the action suddenly develops, the cameraman quickly pans or turns to follow it. The first camera movement slightly overshoots the subject. The cameraman corrects the framing. Add: natural handheld shake, brief autofocus hunting, minor exposure pumping, natural motion blur, slightly imperfect framing. The camera should feel reactive rather than choreographed. No stabilized tracking. No cinematic crane movement. No perfect drone movement. MOVEMENT LOCK: The subject must continue traveling in the intended direction. The subject must NEVER: reverse unexpectedly, perform an unexplained U-turn, teleport, change direction without physical reason. If a vehicle is present: wheels rotate according to the direction of travel, vehicle remains structurally coherent, vehicle maintains realistic contact with the road, steering follows the trajectory, suspension reacts naturally. If the subject interacts with an object: hands remain connected correctly, body remains anatomically coherent, objects react according to realistic gravity and momentum. PHYSICS LOCK: realistic gravity, realistic acceleration, realistic momentum, realistic collisions, realistic object interaction, realistic human anatomy. No morphing. No extra limbs. No duplicated objects. No floating vehicles. No broken geometry. No impossible body movement. CAMCORDER STYLE: Authentic late-1990s / early-2000s consumer MiniDV camcorder footage. 4:3 aspect ratio. Raw amateur found footage. Consumer lens softness. Analog grain. Tape noise. Natural motion blur. Autofocus breathing. Automatic exposure fluctuations. Small timestamp overlay. No stabilization. No cinematic color grading. No polished commercial aesthetic. The result should feel like somebody unexpectedly captured an unbelievable moment on an old camcorder.
======================================== 90s-CAMCORDER-REEL - SCHNITT-REZEPT 8 Clips, 12 Sekunden, keine Transition ======================================== CANVAS ------ 1080 x 1920, 30 fps Hintergrund: schwarz DIE CLIPS --------- bleiben 4:3 - nicht beschneiden, nicht fuellen, nicht zoomen. Auf 1080 Breite skalieren, mittig auf den Canvas legen. Die schwarzen Balken oben und unten sind Absicht: sie lassen das Band wie einen alten Upload aussehen. DIE LAENGEN ----------- 1,25 bis 1,75 Sekunden pro Clip. Kuerzer als 1 Sekunde liest niemand, laenger als 2 Sekunden verliert die Szene ihre Pointe. Aus 6 Sekunden Rohmaterial suchst du den staerksten Ausschnitt - meist der Moment, in dem die Kamera das Motiv gerade eingeholt hat. DIE REIHENFOLGE --------------- 1. sofort verstaendlich (Teppich) 2. schnell (Wheelie) 3. laut (Drift) ... 8. Pointe (Crash) Zwei aehnliche Szenen nie nebeneinander. Die beiden gelben Wagen liegen hier auf Position 3 und 7. DIE SCHNITTE ------------ Clip - CUT - Clip - CUT. Kein Zoom, kein Spin, kein Glow, kein Weissblitz. Die Szenen sind der Effekt. DER TON ------- roh lassen, so wie er aus dem Modell kommt. Nur 50 ms Blende an jeder Schnittkante, sonst knackt es. Keine Musik darunter - Musik macht aus gefundenem Material eine Produktion.
SETTINGS
Die Einstellungen im Überblick.
| Plattform | Artlist, AI-Bereich |
|---|---|
| Videomodell | Seedance 2.5 |
| Bildmodell | ChatGPT, 1448 × 1086 in 4:3 |
| Referenz pro Clip | {'de': '1 Startbild als erstes Frame', 'en': '1 start frame as the first frame'} |
| Clip-Rohmaterial | 1112 × 834, 24 fps, 6 Sekunden |
| Im Reel verwendet | {'de': '1,25 – 1,75 Sekunden pro Clip', 'en': '1.25 – 1.75 seconds per clip'} |
| Schnitt | {'de': '1080 × 1920, 30 fps, 4:3 mittig auf Schwarz', 'en': '1080 × 1920, 30 fps, 4:3 centred on black'} |
| Ton | {'de': 'aus dem Modell, keine Musik', 'en': 'from the model, no music'} |
WORAUF ES ANKOMMT
Darauf musst du achten.
Lass das Videomodell die Aktion nicht erfinden
Das ist die eine Regel, aus der alles andere folgt. Zeig den Anfang der Bewegung schon im Startbild: Beim Drift steht der Wagen bereits quer, beim Wheelie ist das Vorderrad schon oben, beim Dunk ist die Person schon im Absprung, beim Crash ist das Ziel bereits eindeutig vor dem Fahrzeug. Jede dieser Szenen hätte auch mit einem ruhigen Startbild funktionieren können — aber dann muss das Modell raten, wie Physik anfängt, und genau da entstehen die Gummi-Bewegungen, an denen man AI-Video sofort erkennt.
Eine gute Kamera ruiniert den Look
Schreib nie the camera smoothly follows the subject. Das Modell liefert dir dann genau das: eine saubere, mittige, gleichmäßige Fahrt, die aussieht wie ein Werbespot — und der ganze Aufwand mit Grain und Timestamp ist umsonst. Stattdessen beschreibst du einen überforderten Kameramann: Er merkt die Aktion zu spät, reißt herum, schießt über das Motiv hinaus, holt es zurück an den Bildrand, der Autofokus pumpt einmal. Im Motorrad-Clip sieht man das am besten: Die ersten Bilder zeigen eine leere Straße, weil die Kamera noch gar nicht weiß, wo sie hinschauen soll.
Fahrtrichtung ist keine Nebensache
Bei allem, was rollt, fliegt oder galoppiert, reicht the car drives away nicht. Das Modell löst so einen Satz gern damit, dass sich das Fahrzeug irgendwann dreht oder rückwärts rollt. Schreib stattdessen ausdrücklich: Es fährt kontinuierlich vorwärts dieselbe gerade Straße hinunter, die Front zeigt immer in Fahrtrichtung, die Räder drehen vorwärts, es wendet nie, dreht sich nie um 180 Grad — nur die Kamera dreht sich mit. Und schon im Startbild darf die Komposition keine Wende erzwingen, sonst kämpft der Text gegen das Bild und verliert.
Der Ausschuss ist eingeplant, nicht ärgerlich
Von sechs generierten Sekunden landen anderthalb im Reel. Das klingt nach Verschwendung, ist aber die Methode: Der Anlauf am Anfang und das Ausrollen am Ende sind nötig, damit die Bewegung dazwischen physikalisch sitzt — sie sind nur nicht das, was man zeigt. Wer stattdessen kurze Clips generiert und alles behalten will, bekommt Szenen, die schon losgelaufen sind, bevor man versteht, was man sieht. Generier lang, schneide kurz.
Ein Gesicht, acht Bänder, kein einziger Effekt.
Character Sheet einmal bauen, Startbilder mitten in die Bewegung legen, sechs Sekunden generieren, anderthalb behalten. Der Rest ist Cut.
FAQ


