GOOGLE · FLOW

Drohnenaufnahmen ohne Drohne.

Ein Screenshot aus Google Earth, eine rote Linie, ein Prompt, und Google Flow macht daraus einen fotorealistischen Flugvideo-Clip. Kein Fluggerät, keine Genehmigung.

Free (eingeschränkt) · Google AI Pro (21,99 €/Monat) · Google AI Ultra (274,99 €/Monat, Einführungspreis 139,99 €/Monat)

Was Flythrough besonders macht.

Vier Schritte, die aus einem Kartenscreenshot einen cinematischen Drohnenflug machen.

01 · GOOGLE EARTH

Jeder Ort der Welt, sofort.

Google Earth deckt praktisch jeden Ort der Erde in 3D ab. In die Schrägansicht kippen, die gewünschte Location suchen, Screenshot machen, fertig ist die Ausgangslage, egal ob Alpenkette, Küste oder Nachbargrundstück.

02 · ROTE LINIE

Eine Linie steuert den ganzen Flug.

Die eingezeichnete Linie wird vom Modell als Bewegungsvektor interpretiert: Startpunkt ist der erste Frame, Linienverlauf bestimmt Blickrichtung und Vorwärtsbewegung der virtuellen Kamera. Kein Kamera-Rig, kein Keyframing nötig.

03 · GOOGLE FLOW

Bild rein, Prompt rein, Video raus.

Flow nutzt den Kartenscreenshot als Kompositions- und Bewegungsreferenz, nicht als Pixelvorlage. Das Modell rendert die Szene komplett neu, Texturen, Licht, Vegetation, Wasser wirken fotorealistisch, nicht wie eine animierte Karte.

04 · FLYTHROUGH

Golden Hour, 4K, vertikal, ohne Drehtag.

Statt Anreise, Wetterfenster und Akkulaufzeit liefert der Prompt in wenigen Minuten einen fertigen, stimmungsvollen Clip in 9:16 für Social Media, inklusive natürlichem Licht, Reflexionen und Kamerawackler, die echtes Drohnenfeeling erzeugen.

Wie Flythrough wirklich arbeitet.

01 · Image-as-Reference

Warum ein einzelnes Bild reicht.

Google Flow bietet mehrere Bild-Modi: „Frames to Video" (Start-/Endbild) und „Ingredients to Video" (mehrere Referenzbilder). Der Flythrough-Workflow nutzt eine dritte, einfachere Variante: ein einzelnes Referenzbild plus Prompt-Anweisung, die explizit sagt, das Bild nur als Layout zu verwenden, nicht als Frame, der eingehalten werden muss.

02 · Anti-Karten-Trick

„Start already mid-flight" ist der Trick.

Ohne Gegensteuerung würden Video-Modelle oft am Ausgangsbild „kleben" bleiben und die 2D-Kartenoptik nur leicht animieren. Die Formulierung „don't hold on the flat map, start already mid-flight in the final photorealistic render" zwingt das Modell, sofort in den fertigen 3D-Look zu springen.

03 · 8-Sekunden-Clips

Kurzer Standard-Clip, längere Flüge per Extend.

Veo 3.1 generiert Standard-Clips von 8 Sekunden Länge. Für längere Flugrouten lässt sich der letzte Frame eines Clips über die „Extend"-Funktion als neuer Startpunkt weiterführen, so entstehen zusammenhängende Flythroughs über 60 Sekunden hinaus, mit zusätzlichem Credit-Verbrauch pro Segment.

04 · SynthID & Credits

Jedes Video ist unsichtbar markiert.

Alle Veo-Outputs erhalten automatisch ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen zur KI-Kennzeichnung; im Free-Tier und mit Google AI Pro erscheint zusätzlich ein sichtbares „Veo"-Logo, das nur Ultra-Abonnenten in Flow nicht angezeigt bekommen. Jede Generierung verbraucht Flow-Credits, abhängig vom gewählten Veo-3.1-Modus.

Wer Flythrough wirklich nutzt.

01 · Immobilienmakler

Cinematic Teaser statt Drohnenkosten

Für ein Grundstücks-Exposé fehlt die Drohnenaufnahme: Genehmigung, Wetterfenster und 500–1.500 € Drohnenkosten würden den Zeitplan sprengen. Ein Google-Earth-Screenshot der Umgebung plus roter Anflugroute liefert in Minuten einen Teaser fürs Exposé oder Instagram.

02 · Reise- & Hotel-Creator

Drohnen-Look ganz ohne Reise

Ein Boutique-Hotel oder eine Ferienregion soll mit Drohnen-Look beworben werden, ohne dass jemand vor Ort ist. Screenshot der Küste oder Bergkette, rote Linie entlang der Anflugroute, fertig ist der 9:16-Reel-Teaser für Instagram/TikTok.

03 · Eventlocation-Marketing

Wo eine echte Drohne verboten wäre

Eine Hochzeitslocation oder ein Tagungshotel liegt in einer Kontrollzone oder über Wohngrundstücken, wo ein echter Drohnenflug verboten oder genehmigungspflichtig wäre (Bußgelder bis 50.000 €). Der virtuelle Flythrough umgeht das komplett und liefert trotzdem einen stimmungsvollen Anflug-Shot fürs Marketing-Video.

04 · Solo-Berater / Reisebüro

Glaubwürdiger Vorgeschmack ohne Reise

Für ein Kunden-Angebot oder einen Reiseblog-Post zu einem Ziel, das man selbst noch nicht bereist hat, liefert ein Google-Earth-Screenshot der Zielregion plus Flythrough-Prompt einen glaubwürdigen, cinematischen Vorgeschmack, ganz ohne Stock-Footage-Lizenzkosten.

Dein Flythrough-Prompt zum Kopieren.

Dieser Prompt verwandelt jeden Google-Earth-Screenshot mit eingezeichneter roter Route in einen fotorealistischen 9:16-Drohnen-Flythrough, copy-paste-bereit für Google Flow.

flythrough-prompt.txt
Animate this Google Earth image into an ultra-realistic, cinematic aerial flythrough that glides forward along the red line. Use the image only as a layout reference - don't hold on the flat map; start already mid-flight in the final photorealistic render. Lifelike textures and reflections, natural depth and shadows, warm golden-hour light, smooth true-to-life motion, subtle motion blur, crisp 4K, 9:16 vertical.

In 5 Schritten startklar.

01

Location in Google Earth suchen und Screenshot machen

Auf earth.google.com die gewünschte Route oder Location aufrufen, in die 3D-Schrägansicht kippen (nicht die flache Draufsicht) und einen Screenshot der Perspektive machen, aus der der Flug starten soll.

02

Rote Linie einzeichnen

Screenshot in einem einfachen Bild-Editor öffnen (z. B. Markup unter macOS, Snipping Tool + Paint unter Windows, oder Photopea im Browser) und mit dem Stift-/Zeichenwerkzeug eine rote Linie entlang der gewünschten Flugroute ziehen, der Startpunkt der Linie markiert den ersten Frame. Als PNG oder JPEG speichern.

03

Bild in Google Flow hochladen

labs.google/flow öffnen, mit Google-Konto einloggen (Google AI Pro oder Ultra für höhere Qualität und mehr Credits empfohlen), neues Projekt starten und das bearbeitete Bild über „Add" bzw. per Drag-and-drop als Referenzbild ins Prompt-Feld ziehen.

04

Prompt einfügen und Seitenverhältnis wählen

Den Flythrough-Prompt (siehe oben) unverändert einfügen, Seitenverhältnis 9:16 (vertikal) einstellen und Generieren klicken. Die Berechnung des 8-Sekunden-Clips dauert üblicherweise 1–3 Minuten.

05

Ergebnis prüfen und ggf. verlängern

Fertigen Clip ansehen; bei Bedarf mit der „Extend"-Funktion in Flow einen weiteren Abschnitt anschließen lassen oder mit einer neu eingezeichneten Route eine zweite Variante generieren. Video herunterladen und für Social Media zuschneiden.

Deinen ersten Flythrough selbst generieren.

Screenshot machen, Linie einzeichnen, Prompt einfügen, und der erste fotorealistische Drohnen-Clip ohne Drohne ist in wenigen Minuten fertig.

Mehr Tipps auf @till.schae

Häufige Fragen.

Brauche ich für dieses Video eine echte Drohne oder eine Flugerlaubnis?
Nein. Der komplette Flug entsteht virtuell aus einem Kartenscreenshot und einem KI-Videomodell, es fliegt kein Fluggerät, entsprechend entfallen Drohnenführerschein, Aufstiegsgenehmigung und die in Deutschland bis zu 50.000 € möglichen Bußgelder bei Verstößen gegen Flugverbotszonen.
Ist Google Flow in Deutschland verfügbar?
Ja. Google Flow ist seit 2026 regulär in Deutschland verfügbar, buchbar über die Abos Google AI Pro (21,99 €/Monat) und Google AI Ultra (274,99 €/Monat, reduziertes Einführungsangebot 139,99 €/Monat für die ersten drei Monate).
Folgt das Video wirklich exakt der eingezeichneten Route?
Annähernd, nicht geometrisch exakt. Das Bild dient als Layout- und Bewegungsreferenz, das Modell rendert die Szene komplett neu und interpretiert die rote Linie als groben Kamerapfad, keine 1:1-Vermessung. Für einen glaubwürdigen Flug reicht das völlig aus, für eine technisch-präzise Vermessungsaufnahme aber nicht.
Wie lang und in welcher Auflösung ist der fertige Clip?
Veo 3.1 in Flow erzeugt standardmäßig 8-Sekunden-Clips in bis zu 4K, mit wählbaren Seitenverhältnissen wie 9:16 (vertikal, für Reels/Shorts) oder 16:9. Über die „Extend"-Funktion lassen sich mehrere Clips zu einem längeren, zusammenhängenden Flug aneinanderreihen.
Geht das auch kostenlos?
Im Ansatz ja, der kostenlose Flow-Zugang liefert täglich neue Credits für kurze Clips, allerdings in niedrigerer Qualität und mit sichtbarem Google-Wasserzeichen. Für 4K-Qualität, mehr Videos pro Monat und (bei Ultra) ohne sichtbares Logo lohnt sich Google AI Pro oder Ultra.
Ist im fertigen Video ein Wasserzeichen zu sehen?
Jedes Veo-Video trägt ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen zur KI-Kennzeichnung, das bleibt immer erhalten. Ein zusätzliches, sichtbares „Veo"-Logo erscheint im Free-Tier und bei Google AI Pro; nur Google-AI-Ultra-Abonnenten bekommen es innerhalb von Flow nicht angezeigt.