RUNWAY · PRODUKTVIDEO

Dein Produkt bekommt eine eigene Fabrik.

Ein Master-Prompt plant in ChatGPT Storyline, Shotliste, Bildprompts und Animationsprompts. Ein Referenzfoto hält das Produkt über alle Szenen identisch, Seedance 2.5 animiert jede Szene einzeln, und am Ende steht ein 15-Sekunden-Reel vom Zuschnitt bis zum Hero-Shot.

ChatGPT (Bilder) · Runway · Seedance 2.5 · 7 Shots · 15s · 9:16

7 SHOTS · Seedance 2.5

Was das Produktvideo besonders macht.

Vier Entscheidungen, die aus einem Produktfoto einen Werbespot machen, der aussieht, als hätte ein Kamerateam einen Tag in einer echten Fabrik gestanden.

01 · DIE SHOT-KETTE

Sieben Shots, sieben getrennte Rechnungen.

Der Master-Prompt zerlegt das Reel in sechs bis zehn Szenen, bei mir wurden es sieben: Zuschnitt, Stickerei, Naht, Makro auf die Naht, Förderband, Kamerafahrt ins Licht, Hero-Shot. Jede Szene ist ein eigener Clip, den du einzeln rechnest, einzeln beurteilst und einzeln neu machst, wenn er nicht sitzt. Ein misslungener Shot kostet dich damit nie mehr als zwei Sekunden Reel.

02 · DAS REFERENZBILD

Ein einziges Foto entscheidet, ob das Reel glaubwürdig ist.

Jeder Bildprompt bekommt dasselbe Referenzfoto mit, plus die Anweisung, dass Form, Materialien, Farben, Proportionen, Branding, Nähte und Oberflächen unverändert bleiben. Ohne diesen Block wandert der Logo-Patch von Szene zu Szene, das Beige kippt ins Gelbliche und das Mesh verschwindet. Mit ihm ist es über alle sieben Shots dieselbe Cap.

03 · ECHTE FERTIGUNG

Der Prozess muss zum Produkt passen, sonst kippt alles.

Der Master-Prompt enthält am Ende eine eigene Anweisung dafür: Wird das Produkt in Wirklichkeit nicht gestrickt, sondern zugeschnitten, genäht, bestickt, gepresst, geformt oder montiert, sollen genau diese Schritte gezeigt werden. Das ist der Satz, der aus einer generischen Fabrikmontage eine Cap-Produktion macht. Bei Keramik heißt er drehen, glasieren, brennen, bei Kerzen gießen, Docht setzen, aushärten.

04 · DER BRUCH INS FINALE

Zwölf Sekunden Fabrik, dann kippt die Welt.

Die Herstellungsshots werden hart aneinandergeschnitten, immer im Takt. Der Übergang ins Finale ist der einzige Bruch: Die Kamera beschleunigt über das Förderband ins Gegenlicht, ein Whoosh trägt die Bewegung, und im Schnitt danach steht das Produkt frei im dunklen Studio. Ohne diesen Tempowechsel bleibt das Reel eine Werksführung.

Wie das Reel wirklich entsteht.

01 · Ein Prompt, neun Lieferungen

Der Prompt fragt ab, was ein Dreh sonst kostet.

Reel-Idee, Storyline mit Zeitangaben, Shotliste, Bildprompts, Animationsprompts, Übergänge, Sounddesign, Editing-Workflow und Bonus mit Caption, CTA und Cover-Idee. Neun Punkte, die sonst Konzepter, Kameramann, Cutter und Sounddesigner nacheinander liefern würden.

02 · Bild vor Bewegung

Jede Szene steht als Standbild, bevor sie läuft.

Der Umweg über das Bild ist kein Umweg, sondern die Qualitätskontrolle. Ein Standbild siehst du in einer Sekunde, einen Clip musst du ansehen. Stimmt das Produkt im Bild nicht, wird es im Video nie stimmen, also wird schon dort korrigiert und nicht erst im teuren Rendern.

03 · Ein Clip, kein Schnitt

Das Videomodell darf nicht selbst schneiden.

Jeder Animationsprompt verlangt ausdrücklich eine einzige durchgehende Bewegung ohne Cuts im Clip. Sobald ein Modell selbst schneiden darf, springt die Perspektive, das Produkt wechselt die Seite und das Licht ändert sich mitten im Clip. Der Schnitt gehört in den Editor, nicht ins Modell.

04 · Kein Wort im Video

Ohne Sprache läuft es in jedem Markt.

Der Prompt schließt Sprache von vornherein aus: nur Musik, Sounddesign und Bild. Das Reel funktioniert dadurch stumm im Feed genauso wie mit Ton, braucht keine Übersetzung und keinen Sprecher. Die ganze Dramaturgie liegt im Tempo, deshalb steht der Riser vor dem Bruch und der Impact genau auf dem ersten Frame des Hero-Shots.

Vier Leute, die daraus sofort etwas bauen.

01 · Shop

Werbespot ohne Drehtag

Ein Onlineshop hat Produktfotos, aber kein Budget für Studio, Kamerateam und Location. Genau dieses eine Foto reicht hier als Referenz. Aus einem Nachmittag am Rechner kommt ein Reel, das aussieht wie ein Werbespot aus einer Fabrik, die es für die Marke nie gab.

02 · Manufaktur

Handwerk endlich sichtbar

Wer selbst produziert, hat die Schritte im Kopf, aber niemanden, der beim Arbeiten filmt. Trag die echten Schritte in den Prompt ein, drehen, glasieren, brennen, und das Reel zeigt genau deinen Prozess. Es ersetzt kein Behind-the-Scenes, aber es steht heute im Feed statt irgendwann.

03 · Launch

Ein Produkt, das noch Muster ist

Vor dem Launch existiert oft nur ein Prototyp und ein Rendering, aber die Kampagne muss schon laufen. Das Rendering wird zum Referenzbild, und die Produktion im Reel ist die, die später wirklich stattfindet. Wichtig bleibt: Zeig nur Schritte, die dein Produkt auch tatsächlich durchläuft.

04 · Agentur

Der Pitch läuft, statt beschrieben zu werden

Ein Spot-Konzept im Deck ist ein Storyboard mit Pfeilen und ein Moodboard. Mit diesem Ablauf steht am Tag der Präsentation ein fertiger 15-Sekünder auf der Leinwand, mit dem Produkt des Kunden darin. Danach ist die Diskussion keine über Geschmack mehr, sondern über Budget.

Dein Master-Prompt zum Kopieren.

Das ist der Prompt, aus dem das Cap-Reel oben entstanden ist, unverändert. Er läuft in ChatGPT und liefert neun Blöcke am Stück, von der Reel-Idee bis zur Cover-Idee. Du trägst zwei Dinge ein: dein Produkt in der eckigen Klammer und dein Referenzbild als Upload.

produktvideo-master-prompt.txt
Ich möchte ein virales Instagram Reel über die Herstellung eines Produkts erstellen – komplett ohne Sprache, nur mit Musik, Sounddesign und starken Visuals.

Das Reel soll zeigen, wie dieses Produkt hergestellt wird, und am Ende in ein extrem hochwertiges „Product Porn“-Finale übergehen.

PRODUKT:
[Beschreibe hier dein Produkt, z. B. beige Trucker Cap mit rotem Logo]

REFERENZ:
Nutze mein hochgeladenes Referenzbild als strikte Produktreferenz. Zeige in allen Bildern und Clips exakt dasselbe physische Produkt. Verändere das Produkt nicht. Bewahre Form, Materialien, Farben, Proportionen, Branding, Nähte, Oberflächen und alle wichtigen Details konsistent.

ZIEL:
Erstelle für mich ein komplettes Reel-Konzept für ein 15–25 Sekunden langes AI-Reel, das ich mit Bildgenerierung + Seedance 2.5 nachbauen kann.

WICHTIG:
- keine Sprache im Video
- Fokus auf visuelle Qualität, Dynamik und Premium-Look
- der Anfang soll die Herstellung zeigen
- das Ende soll ein heftiges Product-Porn-Finale sein
- das Produkt soll am Ende aus der Produktionsumgebung herausfliegen oder in einen Hero-Shot übergehen
- alles soll kurz, direkt und umsetzbar sein
- vertikales 9:16 Format
- die Clips sollen so geplant werden, dass ich sie einzeln mit Seedance 2.5 animieren kann

BITTE LIEFERE MIR FOLGENDE PUNKTE:

1. REEL-IDEE
- eine kurze Zusammenfassung des Reel-Konzepts in 2–4 Sätzen

2. STORYLINE
- eine klare Shot-Abfolge für 15–25 Sekunden
- mit Zeitangaben pro Abschnitt
- z. B. Hook, Herstellungsschritte, Übergang, Product Porn Finale

3. SHOTLISTE
- 6 bis 10 Szenen
- pro Szene kurz beschreiben, was zu sehen ist
- Reihenfolge logisch und spannend aufbauen

4. BILDPROMPTS
- für jede Szene einen fertigen Prompt zur Bildgenerierung
- alle Prompts sollen konsistent sein
- alle Prompts sollen das Produkt exakt erhalten
- hochwertig, photorealistisch, cinematic, 9:16
- die Prompts direkt copy-paste-fähig formulieren

5. ANIMATIONSPROMPTS FÜR SEEDANCE 2.5
- für jede Szene einen separaten Animationsprompt
- jede Szene als einzelner Clip planbar
- beschreibe Kamerabewegung, Objektbewegung, Lichtstimmung und Dynamik
- keine Cuts innerhalb eines Clips
- klare, realistische, flüssige Bewegung
- ebenfalls direkt copy-paste-fähig formulieren

6. ÜBERGÄNGE
- beschreibe kurz, wie die Clips am besten zusammengeschnitten werden
- welche Übergänge hart geschnitten werden
- wo ein Match Cut, Speed Ramp oder Whoosh sinnvoll ist

7. SOUND DESIGN
- gib mir eine kurze Empfehlung für Sounddesign
- welche Sounds zu Beginn gut sind
- wann ein Riser oder Impact kommen sollte
- wie das Product-Porn-Finale klingen sollte

8. EDITING-WORKFLOW
- Schritt-für-Schritt-Anleitung:
  1. Bilder generieren
  2. Bilder in Seedance 2.5 animieren
  3. Clips schneiden
  4. Musik und SFX hinzufügen
  5. Timing optimieren
- kurz und konkret

9. BONUS
- gib mir noch:
  - einen kurzen Hook/Caption-Text für Instagram
  - eine CTA-Idee
  - eine Idee für ein starkes Reel-Cover

WICHTIG FÜR DIE UMSETZUNG:
Wenn das Produkt in Wirklichkeit nicht „gestrickt“ wird, sondern eher zugeschnitten, genäht, bestickt, gepresst, geformt oder montiert wird, dann zeige bitte realistische Herstellungsschritte statt unpassender Prozesse.

Der Output soll sauber strukturiert sein und so formuliert werden, dass ich ihn direkt zur Produktion nutzen kann.

In 5 Schritten startklar.

01

Ein sauberes Referenzbild aussuchen

Ein Foto deines Produkts, gleichmäßig ausgeleuchtet, ruhiger Hintergrund, Logo und Nähte klar erkennbar. Lieber die Dreiviertelansicht als die reine Frontale, weil daraus mehr Kamerawinkel ableitbar sind. Dieses eine Bild begleitet später jeden einzelnen Bildprompt.

02

Master-Prompt in ChatGPT einsetzen

Prompt oben kopieren, Referenzbild hochladen und die eckige Klammer füllen. Ich habe „beige Trucker Cap mit rotem Logo“ eingetragen, mehr nicht. Raus kommen Storyline, Shotliste, alle Bildprompts, alle Animationsprompts, Übergänge, Sounddesign und der Editing-Ablauf.

03

Alle Szenen als Bilder rendern

Die Bildprompts nacheinander im selben Chat ausführen, 9:16, jedes Mal mit demselben Referenzbild. Nach jedem Bild einmal gegen das Referenzfoto halten: Sitzt der Patch an derselben Stelle, stimmt der Farbton, ist das Mesh da? Ein abweichendes Bild sofort neu erzeugen, es kostet dich sonst später einen ganzen Clip.

04

Jede Szene einzeln durch Seedance 2.5 schicken

In Runway Seedance 2.5 wählen, pro Durchlauf ein Bild als Startframe hochladen und den passenden Animationsprompt dazusetzen. Ein Durchlauf ergibt einen Clip von rund zwei Sekunden, ohne Schnitt im Clip. Sieben Szenen bedeuten sieben Durchläufe, und jeder ist einzeln wiederholbar.

05

Hart schneiden, einmal brechen, Musik drüber

Die Herstellungsclips in der Shot-Reihenfolge hart aneinanderschneiden, ohne Blenden. Der einzige weiche Übergang ist der ins Finale: Speed Ramp plus Whoosh in der Kamerafahrt, danach steht das Produkt im Studio. Zum Schluss eine durchgehende Musikspur, Riser vor dem Bruch, Impact auf dem ersten Frame des Hero-Shots.

Ein Foto, ein Prompt, ein Werbespot.

Du brauchst keine Fabrik, kein Kamerateam und keine Drehgenehmigung, nur ein ordentliches Produktfoto und die eckige Klammer im Prompt oben. Der Rest ist Fließarbeit: sieben Bilder, sieben Clips, ein Schnitt. Und beim zweiten Produkt tauschst du nur noch das Referenzbild.

Häufige Fragen.

Brauche ich das Produkt physisch, oder reicht ein Foto?
Ein Foto reicht, und zwar genau eines. Der Master-Prompt arbeitet mit einem Referenzbild, das in jedem einzelnen Bildprompt wieder mitgegeben wird. Je sauberer dieses eine Bild ist, desto stabiler bleibt das Produkt über alle Szenen: gleichmäßiges Licht, freigestellter oder ruhiger Hintergrund, Logo und Nähte klar erkennbar. Ein Handyfoto auf einem weißen Tisch genügt, ein Produktfoto vom Shop ist noch besser.
Warum erst Bilder erzeugen und nicht direkt Text zu Video?
Weil ein Text-zu-Video-Prompt das Produkt in jeder Szene neu erfindet. Der Logo-Patch wandert, die Farbe kippt ins Gelbliche, das Mesh verschwindet. Über den Umweg Bild wird jede Szene erst als Standbild festgezurrt, mit demselben Referenzbild, und du siehst sofort, ob das Produkt stimmt. Erst wenn das Standbild sitzt, geht es an Seedance 2.5, das dann nur noch Bewegung dazurechnet.
Was mache ich, wenn mein Produkt gar nicht genäht wird?
Dann zeigst du die Schritte, die es wirklich gibt. Der Master-Prompt enthält dafür eine eigene Anweisung: Wenn das Produkt nicht gestrickt, sondern zugeschnitten, genäht, bestickt, gepresst, geformt oder montiert wird, sollen realistische Herstellungsschritte gezeigt werden. Bei einer Kerze ist das Gießen, Docht setzen, Aushärten. Bei Keramik Drehen, Glasieren, Brennen. Der Aufbau des Reels bleibt identisch, nur die Schritte in der Mitte tauschen.
Warum ist im Video niemand zu hören?
Weil das Reel bewusst ohne Sprache geplant ist. Kein Voice-over, kein Text im Bild, nur Maschinen, Sounddesign und Musik. Das hat zwei Vorteile: Das Reel funktioniert stumm im Feed genauso wie mit Ton, und es läuft ohne eine einzige Änderung in jedem Markt. Die Dramaturgie trägt allein über Bild und Tempo, deshalb liegt der ganze Aufwand im Schnitt und nicht im Skript.